Schwerpunkt · für alle Erwachsenen

Psychotherapie bei Angst & Panik in Wien

Angst wird zum Problem, wenn sie das Leben verkleinert: wenn Sorgen kreisen, ohne zu einem Ergebnis zu kommen, wenn der Körper in harmlosen Situationen Alarm schlägt oder wenn Sie Wege, Orte und Termine zu vermeiden beginnen. Psychotherapie bei Angststörungen ist gut untersucht und wirksam – dieses Angebot richtet sich an alle Erwachsenen.

Woran sich Angst im Alltag zeigt

  • Sorgen-Kreisen: Gedanken laufen dieselben Schleifen, besonders abends und nachts – Gesundheit, Geld, Familie, Arbeit.
  • Körperliche Signale: Herzklopfen, Engegefühl in der Brust, flache Atmung, Schwindel, Magen – oft ohne erkennbaren Anlass.
  • Panikattacken: plötzliche Angstwellen mit heftigen Körperreaktionen, danach die Angst vor der nächsten Attacke.
  • Vermeidung: U-Bahn, Autobahn, Menschenmengen, Vorträge, Telefonate – die Liste dessen, was nicht mehr geht, wird langsam länger.
  • Dauernde Anspannung: schreckhaft, schlecht abschaltbar, der Schlaf wird oberflächlich.

Wie ich bei Angst arbeite

Zuerst klären wir gemeinsam, wie Ihre Angst funktioniert: In welchen Situationen tritt sie auf, was befürchten Sie konkret, was tun Sie bereits dagegen – und was davon hält die Angst ungewollt aufrecht? Vermeidung beruhigt kurzfristig und vergrößert das Problem langfristig; genau an diesem Mechanismus setzen wir an. Sie bekommen konkrete Werkzeuge für akute Situationen und wir erweitern Schritt für Schritt den Radius dessen, was wieder geht. Ziele sind überprüfbar: wieder U-Bahn fahren, den Vortrag halten, die Nacht durchschlafen.

Zur Seriosität gehört auch: Körperliche Ursachen (etwa Schilddrüse, Herz-Kreislauf) sollten einmal ärztlich ausgeschlossen werden – das ersetzt keine Therapie, gehört aber an den Anfang. Unabhängige Gesundheitsinformationen bietet das öffentliche Portal gesundheit.gv.at.

Anhaltende Angst und gedrückte Stimmung treten häufig gemeinsam auf – wie ich bei Depression arbeite, lesen Sie auf der eigenen Schwerpunktseite.

Wenn es akut ist

Wenn Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, warten Sie nicht auf einen Therapieplatz: Telefonseelsorge 142 (rund um die Uhr, kostenlos), Sozialpsychiatrischer Notdienst der PSD Wien 01 31330, in akuter Gefahr Notruf 144.

Häufige Fragen zu Angst & Panik

Ist eine Panikattacke gefährlich?

Eine Panikattacke fühlt sich bedrohlich an – Herzrasen, Enge, Atemnot, das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren –, ist aber körperlich nicht gefährlich und klingt von selbst wieder ab. Wichtig ist eine einmalige ärztliche Abklärung, um körperliche Ursachen auszuschließen; danach ist Psychotherapie die Behandlung der Wahl.

Woher weiß ich, ob es „nur Stress“ oder eine Angststörung ist?

Ein brauchbarer Maßstab: Dauer und Einschränkung. Wenn Sorgen, Anspannung oder Vermeidung seit Wochen bestehen und Sie Dinge deshalb nicht mehr tun – Termine, Wege, Situationen –, lohnt ein Erstgespräch. Die Abgrenzung selbst ist Teil der Abklärung, das müssen Sie vorher nicht wissen.

Muss ich mich in der Therapie meinen Ängsten aussetzen?

Nicht gegen Ihren Willen und nicht als Erstes. Wir erarbeiten zuerst, wie Ihre Angst funktioniert und was sie aufrechterhält. Wenn Konfrontationsschritte sinnvoll sind, planen wir sie gemeinsam, in Ihrem Tempo und mit klarem Ziel.

Helfen Medikamente – und verschreiben Sie welche?

Als Psychotherapeut verschreibe ich keine Medikamente. Bei ausgeprägten Beschwerden kann eine medikamentöse Behandlung durch Ärzt:innen die Therapie sinnvoll ergänzen – ob das für Sie infrage kommt, klären Sie ärztlich; auf Wunsch stimme ich mich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Fachliche Verantwortung: Gregor Steiner, Psychotherapeut (Fachrichtung Systemische Therapie) · Stand: Juli 2026

Der Radius lässt sich wieder erweitern.

Im Erstgespräch klären wir, wie Ihre Angst funktioniert und womit wir beginnen. Termin direkt online wählen.

Termin online buchen