Schwerpunkt
Lebenskrisen & Einzeltherapie für Männer in Wien
Manchmal kippt ein Lebensabschnitt: eine Kündigung oder ein Jobwechsel, eine Erkrankung, ein Todesfall, ein runder Geburtstag, der mehr auslöst als erwartet. Die Strategien, die bisher getragen haben – durcharbeiten, sich zusammenreißen, abwarten – reichen plötzlich nicht mehr. Einzeltherapie ist der Rahmen, um die Lage zu ordnen und wieder in Bewegung zu kommen.
Typische Anlässe
- Berufliche Umbrüche: Kündigung, Umstrukturierung, Selbstständigkeit, das Gefühl, im falschen Job festzustecken.
- Verluste: Tod eines nahestehenden Menschen, Ende einer langjährigen Freundschaft, Auszug der Kinder.
- Gesundheitliche Einschnitte – die eigenen oder die von Angehörigen.
- Übergänge: Vaterwerden, Pensionierung, die Lebensmitte mit ihren Bilanzfragen.
- Ein diffuser Zustand ohne klaren Auslöser: gereizt, erschöpft, zurückgezogen – „eigentlich ist alles okay, aber es geht mir nicht gut“.
Wie ich in der Einzeltherapie arbeite
Am Anfang steht eine genaue Bestandsaufnahme: Was hat sich verändert, was funktioniert trotz allem noch, worauf können Sie zurückgreifen? Daraus entwickeln wir Ziele, die überprüfbar sind – und arbeiten in jeder Einheit an einem konkreten Stück davon. Sie merken dadurch laufend, ob die Therapie etwas bringt, statt es glauben zu müssen.
Steht eine Trennung im Zentrum der Krise, finden Sie auf der Seite Trennung & Scheidung ein eigenes, ausführliches Angebot.
Wenn es akut ist
Wenn Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, warten Sie nicht auf einen Therapieplatz: Telefonseelsorge 142 (rund um die Uhr, kostenlos), Sozialpsychiatrischer Notdienst der PSD Wien 01 31330, in akuter Gefahr Notruf 144.
Häufige Fragen zur Einzeltherapie
Ab wann ist ein Problem „groß genug“ für Psychotherapie?
Es gibt keine Mindestgröße. Ein brauchbarer Maßstab: Wenn ein Zustand seit Wochen anhält, sich mit den eigenen Mitteln nicht verändert und Schlaf, Arbeit oder Beziehungen beeinträchtigt, ist ein Erstgespräch sinnvoll.
Ich kann schwer über Gefühle reden. Ist das ein Problem?
Nein. Wir arbeiten mit konkreten Situationen, Reaktionen und Entscheidungen. Ein differenziertes Gefühlsvokabular ist keine Voraussetzung – wenn sich das im Lauf der Arbeit entwickelt, ist es ein Nebeneffekt, kein Eintrittstest.
Was unterscheidet Psychotherapie von Coaching?
Psychotherapie ist ein gesetzlich geregeltes Heilverfahren und darf auch bei psychischen Erkrankungen angewendet werden; Coaching nicht. In der Praxis heißt das: Wir können an Zielen und Entscheidungen arbeiten wie in einem Coaching – und haben zugleich den Rahmen, falls mehr dahintersteckt.
Wie oft finden die Einheiten statt?
Üblich ist zu Beginn ein wöchentlicher oder 14-tägiger Rhythmus. Das legen wir gemeinsam fest und passen es an – auch größere Abstände zur Stabilisierung am Ende sind normal.
Fachliche Verantwortung: Gregor Steiner, Psychotherapeut (Fachrichtung Systemische Therapie) · Stand: Juli 2026
Klarheit beginnt mit einer Bestandsaufnahme.
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